Gemeinsames Wort der christlichen Kirchen zum Sonntagsschutz

MÜNCHEN/ HANNOVER. Mit einer Online-Jubiläumsveranstaltung wird an diesem Mittwoch an die Einführung des arbeitsfreien Sonntags vor 1.700 Jahren durch den römischen Kaiser Konstantin erinnert. Aus diesem Anlass erinnerten die christlichen Kirchen in einem gemeinsamen Wort an die Bedeutung des arbeitsfreien Sonntags.

Anlässlich des Jubiläums „1.700 Jahre freier Sonntag“ hatten die christlichen Kirchen bereits Ende Februar an den bleibenden Wert eines arbeitsfreien Sonntags erinnert. Dieser Tag, der den Alltag unterbreche, gebe dem Leben Rhythmus, schaffe individuelle Freiräume, verbinde Menschen und fördere das Gemeinwohl, erklärten Bedford-Strohm, Bätzing und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Erzpriester Radu Constantin Miron, in Bonn und Hannover.
„Wie sehr Menschen eine ‚Struktur der Zeit‘ brauchen, haben uns die Erfahrungen der Corona-Pandemie einmal mehr ins Bewusstsein gerufen“, erklärten Bätzing, Bedford-Strohm und Miron: So hätten die sonntäglichen Besuche bei der Verwandtschaft oder Angehörigen im Pflegeheim nicht stattfinden und Fußballmannschaften nicht mehr spielen können, Gottesdienstbesuche seien gar nicht oder nur unter strengen Auflagen möglich gewesen.

(Text: epd und kda Bayern; Foto: 5688709/ pixabay)

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